
Am 07. Mai 2005 liefen die Telefone der FW Nikitsch heiß, da viele Bewohner die wöchentliche Sirenenprobe nicht hörten. Da dies der Feuerwehr selbst ebenfalls auffiel, befanden sich zu dieser Zeit schon einige Feuerwehrmitglieder auf der Suche nach der Ursache.
Da kein augenscheinlicher Fehler zu entdecken war, wurde die Feuerwehr-Alarmzentrale in Eisenstadt kontaktiert, ob ein Fehler in ihrem System vorlag. Dies wurde jedoch verneint und so wurde eine intensive Suche am Standort Nikitsch eingeleitet.
Im Zuge dessen wurden auch die Sirenensteuerung und der Motor überprüft. Nachdem beides in einwandfreiem Zustand befunden wurde, gingen die Feuerwehrmitglieder zur Überprüfung der Sirene über.
Mit einem Feldstecher wurde die Sirene inspiziert und die Quelle des Problems ausgehoben. Ein Vogelnest wurde entdeckt.
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Der Übeltäter
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Die Rettungsaktion
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Da die Feuerwehr Nikitsch über keine geeignete Ausrüstung zur Entfernung des Nestes in diesen Höhen verfügt, erfolgte die Kontaktaufnahme mit der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf, wobei deren Drehleiter DL-30 angefordert wurde.
Am Nachmittag nach dem Eintreffen der Drehleiter wurde das Nest behutsam von Walter Pöll von der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf aus dem Sirenengehäuse entfernt und erfolgreich umgesiedelt.
Im Verlauf der Umsiedlungsaktion gaben Passanten und Beobachter an, bemerkt zu haben, dass zwei Vögel des Öfteren den Unterschlupf im Sirenengehäuse anflogen.
Vorbeugend ist nun ein Netz um die Sirene gespannt, um ein nochmaliges Auftreten solch eines Vorfalls zu verhindern.